Die Burgruine in Niederlauterstein ist das einzig noch erhaltene Bauwerk aus der Zeit des Dreißigjährigen  Krieges, welches im Mittleren Erzgebirgskreis existiert. Zum Schutz der  alten böhmischen Handelsstraße, die von Leipzig über Chemnitz,  Zschopau, Zöblitz, Rübenau bis nach Komotau und Prag führte, wurde sie  auf einem Gneisfelsen gegenüber der Schwarzen Pockau erbaut. Die Burg  wurde nicht, wie damals üblich, aus Holz, sondern aus Stein errichtet.  Aufgrund dessen gab man Ihr auch den Namen Lauterstein. Es lässt sich  heute jedoch nicht mehr feststellen, wann genau diese Wehranlage  errichtet wurde. Es steht jedoch fest, dass die Burggrafen von Leisnig  die Erbauer waren. Sie verkauften die Burg im Jahre 1434 für 4000 Gulden an eine Freiberger Patrizierfamilie Namens Berbisdorf. Die Berbisdorfer waren etwa 125 Jahre Besitzer der Burg Lauterstein, bevor sie sie 1559  an Kurfürst August abtreten mussten. Als sich der Besitz in den Händen  der Familie Berbisdorf befand, wurde die Herrschaft Lauterstein in zwei  Hälften geteilt. Die Burg erhielt eine Schiedsmauer und Lautertsein  wurde in Ober -und Niederlauterstein geteilt. Das einzig erhaltene Bild  der Burg ist eine Federzeichnung von Oberlandbaumeister Wilhelm  Dilich(1629). Sie zeigt die Burg Lauterstein als einen stattlichen Bau  mit vier Stockwerken, wobei das vierte Stockwerk aus Holz war. Ein  starker Turm, der heute noch größte Teil der Ruine, bildete die  Hauptansicht Ihm schlossen sich zwei Gebäude an, die verschiedene  Gemächer und Keller enthielten.

Zur Geschichte der Burg Lauterstein

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Das hier gezeigte Modell der Firma  “Auhagen” aus Marienberg entstand nach den Burgresten, dem vorhandenen  Grundriss sowie nach einer Zeichnung von W.Dilich(1629) Es ist als  Hintergrundmodell konzipiert und kann für alle Nenngrößen eingesetzt  werden.

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U.Plutzkat: Acryl auf Leinwand  75x50cm

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Die Burg Lauterstein wurde am 14.März 1639 durch drei schwedische Reiter zerstört.

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NIEDERLAUTERSTEIN

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